Unterwegs im Traummobil
Erinnerungen schaffen!

15. - 19.07.2020 Gartstadt/Main

Uns zieht es -mal wieder!- an den schönen Main!

Wir haben einen, für uns, neuen Platz ausgesucht, wo wir ruhig und im Grünen stehen.

Mittwoch nach einem Arzttermin geht es los und nach fast 4 Stunden Fahrt sind wir auch schon da in Fahr!

Der Platz ist auch schön, aber man hat leider keinen Mainblick. Daher fahren wir weiter, Volkach gefällt uns nicht, Obereisenheim auch nicht ( nicht schön für Hundegassi), Wipfeld waren wir dieses Jahr schon und der Platz ist zudem mittwochs am frühen Abend bis auf zwei Lücken dank der neuen Stromsäulen schon proppenvoll, besonders in der ersten Reihe stehen sie wirklich dicht an dicht und viel enger als noch zu den stromlosen Zeiten.

Traurig für uns. 

Wir fahren noch ein paar Kilometer weiter und landen in Garstadt. Da haben wir Glück und bekommen einen schönen Randplatz.

Wir richten uns ein.


Donnerstag 16.07.

Das Wetter ist heute so durchwachsen gemeldet, wir lassen den Tag ruhig angehen. Gucken ein bisschen aufs Wasser, schwätzen mit einigen sehr netten Nachbarn und drehen eine schöne Runde am Main entlang mit dem Matzi. Abends wird der Grill angeworfen, mehr Programm gibt es nicht.


Freitag 17.07.

Heute wollen wir mal ein bisschen Fahrradfahren. Bis nach Volkach soll unsere Tour gehen, 17 km eine Strecke.

Kurz vor Mittag fahren wir los um bereits in Obereisenheim, wo wir übersetzen wollen, die erste Pause machen zu müssen. Die Fähre fährt erst wieder ab 12.00 Uhr und wir haben gerade mal 11.35 Uhr, also schauen wir uns den Stellplatz nochmal an und setzen uns dann auf eine Bank und warten, das es 12.00 wird.

Dann geht es aber auch schon weiter, eine schöne Strecke ist das bis Volkach! Wald, Main, Weinberge…alles dabei!

In Volkach schlendern wir ein bisschen durch die Fussgängerzone. Setzen wollen wir uns nicht, wir möchten lieber auf dem Rückweg in Fahr in dem Biergarten Rast machen.


Demnach schwingen wir uns nach dem kleinen Rundgang auch wieder auf die Fahrräder, die wir übrigens noch selber bewegen müssen ;-)

Ganz altmodisch trampeln wir noch selber!

In Fahr setzen wir über und fahren in den Biergarten. Nachdem wir uns die vielen Regeln und Wegweiser durchgelesen und uns registriert haben, kann Jochen für uns ein Weizen und eine große Weinschorle besorgen. Wir sitzen mit Blick auf die schönen Weinberge und geniessen die Zeit.

Auf dem Rest des Rückweges muss ich mich dann ziemlich quälen und die Beine werden mir schwer. Ich bin das letzte Mal vor 2 Jahren an der Mosel gefahren……

Beim Wohnmobil angekommen, lassen wir uns in den Stühlen nieder und schauen ein wenig dem Treiben zu.

Nachmittags um 16.30 Uhr ist der Platz dann auch voll und es kommen noch einige Kastenwägen, VW t5 usw, die sich alle noch quer an den Rand stellen. Somit haben die, die regulär auf den offiziellen Plätzen parken mal wieder das Nachsehen, da ihnen nun durch die Querparker die Sicht auf den Main versperrt wird.Diese wiederum haben natürlich das große Los gezogen und stehen direkt am Wasser mit freiem Blick auf die Schifffahrt. Verkehrte Welt!

Es wird mal wieder gegrillt.


Samstag, 18.07.

Heute mach ich nix….ich möchte nur ein wenig aufs Wasser gucken und lesen. Jochen schwingt sich nochmal auf das Fahrrad und fährt 60 Kilometer.

Mittags ist er aber auch wieder da und wir gehen mal eine Runde durch das Örtchen um zu schauen, ob es hier nicht irgendwo etwas zum Essen und/oder Trinken gibt. Im Gasthaus „Zum Schiff“ werden wir fündig und Jochen kann zumindest 2 Leberkässemmeln für uns beschaffen. Kauend gehen wir am Main entlang zurück zum Wohnmobil. Dort sitzen wir noch ein wenig rum, schwätzen mit den Nachbarn, gehen mit dem Hund und schauen den Stand up Paddlern und Bötchen zu.

Spät, spät abends wird gegrillt, die Leberkässemmel war sehr lecker, aber eben auch sehr mächtig!


19.07. Sonntag

Es nützt nix……wir müssen heimwärts! Kurz vor Mittag fahren wir dann los…..